ISIS-Institut

Systemische Lösungen in der Schule, Fortbildungsangebote ISIS-Institut

Der Systemische Lehrer
Der Systemische Lehrer

6. Konflikte lösen - Dramadreieck und Verstrickung

Im Dramadreieck wechseln die Rollen binnen Sekundenbruchteilen

Das Dramadreieck trifft die Annahme, dass es in Konflikten häufig drei Positionen gibt: Opfer, Täter und Dritte, die sich als Retter bzw. Mittäter einmischen. Interessanterweise sind die Beteiligten nicht auf eine Rolle festgelegt, wie man vielleicht erwarten würde. Tätsächlich wechseln die Mitspieler binnen Sekundenbruchteilen die Rollen, Opfer werden zu Tätern und Retter zu Opfern. Dieses Modell lässt sich auf viele Situationen in der Schule und im Privatleben übertragen.

 

"Der Partyflirt" und "Der Verkehrsunfall" sind zwei Rollenspiele, die Sie mit Ihren Schülern im Klassenraum durchspielen können. Lohnend ist eine Videoaufzeichnung.

 

Weitere Themen sind: "Natürlich flippe ich aus, wenn Sie mir mein Handy wegnehmen!" und "Herr Sauer hat uns das gar nicht richtig beigebracht!" Im letzteren Fall geht es um eine Einladung ins Dramadreieck, der Sie kaum wiederstehen können...

Folie Dramadreieck
Illustration des Dramadreiecks für das Rollenspiel
Folie Dramadreieck.pdf
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7. Systemische Rollenspiele

Systemische Rollenspiele im Klassenraum

Ein Beziehungssystem lässt sich räumlich mit einer sogenannten Aufstellung darstellen. Diese Methode wird in der Beratung von Schülern eher selten angewandt, da in der Regel mehrere Personen dafür benötigt werden. In Form eines systemischen Rollenspiels im Klassenverband bieten sich jedoch ansprechende Möglichkeiten, einzelne Elemente dieser Methode zu nutzen. Besonders eignet es sich für Konflikte, Entscheidungssituationen oder Fälle, in denen es um verschiedene Perspektiven geht.

 

Die Fälle heißen: "Erik wird während seiner Präsentation ausgelacht", "Wie Schüler ihre eigene Lösung finden" und "Ich möchte kein Schluffi mehr sein". Letzterer stellt die Methode des Beraters als Resonanzkörper vor, der in die Schluffi-Rolle schlüpft und dadurch zusätzliche Informationen gewinnt.

 

In "Ich kann mich zu nichts aufraffen" werden Elemente des Psychodramas kurz vorgestellt, in welchem es darum geht, eine Schlüsselszene des Problems nachzuspielen und zu verstärken, damit etwas Neues entsteht.

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© Jürgen Pfannmöller